Agi und ich arbeiten im Hintergrund

an einer wie wir finden tolle Sache!

Worum es geht werdet ihr auf jeden Fall erfahren. Mit dabei sind auch noch meine beste Freundin  Souli , mein Mann, eine lieben Osnabrücker Freundin und eine tolle Künstlerin.

Ihr dürft auf alle Fälle gespannt sein denn das was wir machen soll für uns ALLE BETROFFENE sein! Mehr verrate ich aber nicht, bzw. noch nicht.

Was ihr dafür machen müsst? Nichts einfach ab und an auf meinen Blog guggen 🙂

Ihr könnt nun ein bisschen Raten und ich gebe euch mal ein kleines Puzzelstück.

stück1
Was könnte das wohl sein :-))
Advertisements

8. Lipödemtag in Hannover- Ich halte einen Vortag

Hey ihr Lieben !

Vielen von Euch kennen das Programm ja schon! Dennoch möchte ich Euch das nochmal zeigen.

Ich werde mit meinem Mann und meiner Freundin Agi anreisen und freue mich meinen ganzen Nordlichter und Weitwegwohnfreunde wiederzusehen. :-)))

Ein bisschen stolz bin ich aber auch ich werde einen Vortrag halten . Ihr dürft also gespannt sein :-)ob ich weine, lache oder einfach umfalle vor Aufregung 😉

Hier nun das Programm :

Programm-Hannover-2018

Merlins Bookshop :-) Ich habe einen Autorenvertrag unterschrieben <3

Es ist Sonntag und die letzten Tage waren sehr ereignisreich.

30709787_1923992167674276_2099138512568713216_n

Doch auf diesen Termin freute ich mich sehr, da ich ja schon telefonischen Kontakt zum Verlagsinhaber hatte.

Es ist eine sehr witzige Geschichte, wie das ganze begann, und ich dachte, ich erzähle es Euch mal.

Meine Tante Illa lebt ja wie der Rest meiner Familie im Sauerland und dort bot die VHS einen Schreiberkurs unter der  Führung der Lektorin Klarissa Klein an. Meine Tante sagte schon mehrmals zu mir, dass ich doch so gut erzählen könnte, warum ich nicht einfach mal was schreibe.  Also machte ich mit und der Kontakt zu Klarissa war sehr freundlich.

In den nächsten Tagen wird auch unser Werk in der Mayerschen Buchhandlung erscheinen.

Durch diese von mir dort veröffentlichte Geschichte wurde Merlins Bookshop auf mich aufmerksam und so trat der Verleger, Dietmar Noß, an mich heran.

Ich war schon ein bisschen platt aber ich fand die Idee meiner Tante Illa prima. Ich überlegte mir lange und sehr gut, ob ich das wirklich machen würde, ob ich es kann. Kann ich ein Buch schreiben? Interessiert es jemanden was ich so alles erlebte? Hmmm… Ich war mir nicht sicher, doch ich möchte es versuchen

Erstens habe ich Euch eine Menge zu verdanken und ich möchte ein Buch über das Lipödem schreiben. Damit die Krankheit mehr in den Fokus der Gesellschaft rückt, und nicht alle Dicken immer als undiszipliniert oder verfressen gelten. Das mag vielleicht ein frommer Wunsch sein, aber ich glaube, dass man jeder Idee eine Chance geben sollte.

Zweitens habt ihr nun seit 2016 von mir Kenntnis genommen und mich gesehen und ich habe hier in meinem Blog und in sozialen Netzwerken sehr viel Resonanz. Täglich schreibe ich mit Betroffenen, höre mir ihre Erlebnisse und ihr Leid an und merke, dass ich nicht allein bin, das wir alle Geschichte haben. Warum also nicht meine erzählen?

Ich kann Euch verraten, dass mein Weg nicht einfach war und dass ich auch nicht über Nacht so schlimm adipös wurde, doch das ist eine andre Geschichte.

Der Tag bei Merlins Bookshop war prima. Ich lernte sogar die Autorin Lisa Skydla kennen.  Wir grillten gemeinsam und hatte tolle Gespräche.  Irgendwann kam Dietmar Noß (der Verlagsinhaber) auf die Idee, dass wir nun den Vertrag unterschreiben. Ich las ihn mir nochmals durch, hatte ich ihn ja schon vorab per Mail bekommen und war schon recht glücklich, dass ich ihn unterschreiben durfte.

Hier ist ein sehr schickes Buch von Lisa Skydla, das Euch im Krankenhaus oder auch zu Hause bestimmt gut ablenken könnte von den Schmerzen oder dem Alltag 🙂 *lacht*

30716022_1923992051007621_2019294477830586368_n

Ich habe an diesem Tag sogar mit einem Uhu Namens Luna gekuschelt, nein das wäre übertreiben, aber ich hab Luna gestreichelt und war so fasziniert.  Ein imposantes Tierchen mit wunderschönen Augen. Doch die Ohrenfedern, die waren der Knaller!! So niedlich, so flauschig… ich war hin und weg.

30739221_1926617287411764_5440347379200950272_n

 

Danke an den Verlag für die Chance !!!!

 

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten. Sobald ich fertig bin und das Buch auf den Markt kommt, seid ihr die Ersten :-))

Freitag der 13.04.2017 Sanitätshaus Pia Püttmann – Das Ausmessen der Narbenkompressionsmieder

Heute war es soweit 🙂 Es wurde wieder Zeit für das Ausmessen der Narbenkompression für die kommende Liposuktion  im Mai 2018.

30724969_1923993821007444_6462417482454925312_n

Ich trage nachts immer noch die alte Versorgung und tagsüber Flachstrick. Nach den letzten Operationen habe ich allerdings keine passende Versorgung mehr. Es hört sich total merkwürdig an, aber ich habe ja die Oberschenkel oben drauf abgesaugt bekommen und die Seiten. Ich habe aber auch an anderen Stellen an Umfang und zum Glück Schwellungen verloren.

Es hat sich unglaublich viel getan und aus diesem Grunde ist es auch nach diversen Monaten Zeit für eine neue Versorgung.

Wir starteten morgens um 7:30 Uhr Richtung Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort mussten wir noch einige Rezepte abholen und eine MLD-Verordnung in den Briefkasten meiner Praxis werfen.

Dann ging es auf die Autobahn – oh Mensch was für eine Strecke 😦

Die anderen Autofahrer fuhren, sorry wenn ich das so schreibe, wie die letzen Henker.

Leider musste ich Pia Bescheid geben das wir es nicht rechtzeitig schaffen.  Überall waren Baustellen und Maximilian musste auf die Toilette. Er war so tapfer und tat mir so leid. Denn wir fanden keine und so passierte das Unausweichliche und Max konnte sein Wasser nicht mehr halten. Dies war so schlimm für ihn und er schämte sich so sehr. Ich erklärte ihm, dass dies passieren kann und dass er es ja versucht hat und versuchte ihn zu trösten, denn er hat das wirklich toll gemacht. Leider konnten wir bei einer Autobahntoilette nicht abfahren, da sie wegen der Baustelle versperrt war.

Ich rief schnell bei Agi an und fragte, ob ich ihren Fön benutzen könne. Wir waren ja schon etwas später dran als geplant. Nun standen wir da, die Unterhose, Jeanshose, T-Shirt, Unterhemd sogar die Socken waren durchnässt. Mir blieb nichts anderes übrig als Max auf einen Stühlchen zu setzen und im Eiltempo die Sachen mit Seife auszuwaschen und zu trocknen. Agi zerschnitt noch schnell einen Schlüpfer vom Heinz und nähte ihn um. Max war so traurig.  Ich beeilte mich so gut es ging und überlegte was wir machen könnten? Max beim Heinz zu lassen hielt ich für eine schlechte Idee, er war schon nicht so gut drauf und traurig. Egal wie, Max musste mit nach Pia Püttmann.

Die Socken habe ich trocken bekommen  der Rest war leider noch etwas klamm.  Leider stand uns die Zeit im Nacken und wir mussten los. Inständig hoffte ich das Max bei Pia lieb spielte und sich beschäftigen würde.

So fuhren wir mit Agi los. Sie wollte auch noch etwas bei Pia erledigen. Durch den ständigen Kontakt mit der Inhaberin des Sanitätshauses wusste ich, dass es in Ordnung war, wenn wir alle kommen.

Wir freuten uns die „Mädels“ vom Sanitätshaus Püttmann wiederzusehen und begannen mit dem Ausmessen.

Ich fand es sehr gut und wollte Euch einfach mal zeigen, wieviel  Zahlen die Damen dort  aufschreiben müssen, was das eigentlich für eine immense Arbeit ist.

 

Dann ging es weiter und sie turnten wirklich um mich herum. Ich lachte ein bisschen und für mich war klar, dass man als Sanitätsfachfrau sportlich fit sein musste. Ich fand es ganz prima, wie sie sich um mich kümmerten. Wir bekamen Kaffee und später auch Wasser für Agi. Kirsten war etwas abgelenkt und es wurde ihr wohl zu viel und so bat sie mehrfach Carsten und Max zum Spielplatz zu gehen, da es doch etwas lauter zuging als Max mit seinen mitgebrachten Autos spielte.

Carsten trank noch seinen Kaffee aus und gab den Bitten dann nach.

Nun ging es weiter. In das normale Fussmessgerät (ich hab keine Ahnung wie das richtig heisst) passte ich leider aufgrund meines immensen Wadenumfangs nicht hinein. Das tat mir schon leid denn die „Püttimädels“ mussten dann weiter um mich „rumturnen“.

Wir lachten sehr viel und als ich die Bilder sah, ganz in Ruhe, musste ich doch ein Tränchen verdrücken. Ich weiss, dass ich schlimm aussehe und ihr werdet es gleich sehen, aber für mich sind das so schöne Beine. 🙂 ❤ *sniefel*

 

 

Wir haben mehr als 2,5 Stunden gebraucht und es war schon anstrengend für mich! Doch es lohnt sich. Hoffen wir nun mal, dass die Krankenkasse den Kostenvoranschlag genehmigt. Die alten Kompressionsversorgungen schlagen schon Falten und das ist gar nicht schön, denn an diesen Stellen lagere ich Wasser ein und Schwellungen können wandern. Manchmal hab ich das Gefühl, ich bin eine einzige Schwellung, doch dann sehe ich diese Bilder und mir wird Stück für Stück klarer, dass ich die Chance habe wieder leben zu dürfen, wie die anderen auch.

30711982_1923994551007371_2550101952570589184_n

 

Vielen Dank an das Sanitätshaus Pia Püttmann.

 

30738378_1923993681007458_79573795395862528_n

 

Ach jah die Lasagne von Agi und Heinz plus der SAlat war wieder königlich ❤ tolle Freunde hab ich da!

 

Auf dem Nachhauseweg verloren wir leider den Auspuff 😦 Im Moment ist der Wurm drin. Nun müssen wir wieder 500 Euro aufbringen und hoffe das wir das alles bis Hannover schaffen. Das Leben ist nie einfach oder grade ich nehme das was kommt und mach das Beste daraus. Ich weiss das ich geliebt und geachtet werde und das mich auch einige Menschen mögen.

So zum Abschluss gibts noch ein nettes Foto 🙂  Viel Spass Euch und steckt den Kopf nicht in den Sand.. mach ich auch nicht!!

 

 

 

Ivar <3

Eines Tages vor gar nicht langer Zeit lasen Souli und ich bei Facebook einen Text und sahen Bilder dazu.

Es war um uns geschehen und wir haben uns verliebt.

Jetzt denkt ihr bestimmt, was um alles in der Welt passiert denn bei euch?

 

Kann ich Euch sagen, unsere Familie wächst ein bisschen ❤ Darf ich vorstellen

30708499_1923993324340827_7158974140353871872_n

 

Wir waren bei Sandra und Marc und hatten einen wunderschönen TAg. Max lernte grosse Hunde kennen, spielte mit Hühnern und sah grosse Fische und freute sich ein Loch in Bauch und wir konnten mit kleinen Kitten schmusen uns prima Unterhalten  und sind so froh das wir uns als Familie dazu entschieden haben Ivar ein neues  zu Hause zu geben wo er genauso geliebt und umsorgt wird wie bei Sandra und Marc. Wir fühlten uns wohl und ich fand es mal erfrischend das ich auch eine Mitstreiterin fand die ebenfalls bei Sonnenschein Kompressionsklamotten , Bolero und Co trug.

NAchdem Aleta gegangen ist 😦 haben wir nun über 3 Jahre überlegt ob wir dies machen aber es ist grad die Zeit der Veränderrung und auch Ivar passt da sehr gut rein. Ausserdem freuen sich die anderen auch schon.

Danke Sandra das ich dich kennenlernen darf und das du genauso mutig bist wie viele von anderen und für Dich und andere einstehst. Ich find es toll das du nun den Weg gehst und dich nicht mehr klein reden lässt. Wir versuchen doch so gut es geht mit dieder Erkrankung umzugehen und wir wollen doch nur ernst genommen werde.

Das ist Sandra und ich finde es toll das sie der Krankheit Lipödem auch ein Gesicht gibt. Es ist scheisse krank zu sein aber ich lerne immer wieder besondere Menschen kennen und das tut so gut ❤

Sandra hat ihren Mut zusammengenommen und sich ebenfalls von Corinna Hansen-Krewer Soul Feelings Fotografie ablichten lassen. DANKE <3- du bist toll!!

SAndra

 

fühl dich mal ganz lieb in den Arm genommen und ich sag ja:

GEMEINSAM STATT EINSAM!

Fröhliche Ostern

wünsche ich allen die meinen Blog lesen und wollte euch auch  mal einen virtuellen Knuddelgruss senden.

Vor zwei Jahren hätte ich nie gedacht was alles passiert. Nun blicke ich zurück auf eine turbulente aber dennoch erfolgreiche Zeit. Danke an ALLE die an mich GLAUBEN, mir helfen und mir Kraft geben.

Dieses Jahr werden noch viele Dinge passieren, ihr dürft gespannt sein.

 

Fröhliche Ostern und geniesst jeden Augenblick egal wie die Umstände sind.

 

29695537_1901984069875086_8042969444990012850_n

die letze MLD bei meiner Lisa

Die Zeit rast dahin. Nun haben wir schon den 28.03.2018. Die letzten Monate waren sehr sehr aufregend für mich.  Ich bekam endlich Hilfe, ging regelmässig zur MLD und aus Therapeuten wurde irgendwie auch mehr.

Ihr kennt das bestimmt?  Ich liege dort auf der Liege und man redet, lacht, weint und ist froh auch mal seinen Kummer los zu werden? Nicht immer ist alles prima , nicht immer ist heile Sonnenschein. Manchmal ja Manchmal habe ich grade bei der MLD meine „schwachen“ Momente.  Dann sprudelt es aus mir heraus.  Lisa und auch Tanja waren die letzen Monate sooft für mich da. Sie arbeiten nicht nur an meinen Lymphsystem sondern geben mit auch ganz viel Kraft.

Kraft weiter zu machen.  Jede Schwellung positiv zu empfinden , sei sie noch so hart . Denn dann weiss ich ja das der Körper arbeitet.

Ich besteh ja auch nicht nur aus dem Lipödem ich bin ein Mensch mit Famile, Ängste, Sorgen, Freunden und alles drumherum.

Meine Lymphfeen sind einfach toll.

Im Mai 2017 lernte ich sie kennen und nun freu ich mich oft auf meine MLD.

Das ist so wichtig !! Denn ich habe es schon anders erlebt, ich erlebte es schon das ich gemarssregelt wurde, das mir von meinem Weg abgeraten wurde oder das ich selbst von einem Therapeuten nur auf mein Gewicht reduziert wurde mit den Worten: “ Na wer weiss ob das alles so stimmt, soviel Lipödem ist es gar nicht sie sollten erstmal dünner werden“ .  DAs war nicht schön und ich bekam Bauchweh, jeder Termin war merkwürdig und ich lag nicht entspannt dort, sondern fühlte mich unwohl. Termine halte ich für gewöhnlich ein aber es viel mir schwer mich aufzuraffen. Wie es so kommen musste vergass ich zwei Termine und wurde dann angerufen und zum Minner gemacht. Ehrlich ich wurde angeschrien, das sie nicht auf Lipödempatienen angewiesen wären, ich sollte doch froh sein das ich diesen Termin bekomme wo sie so schlecht dafür bezahlt werden.

Nun das hatte sich dann für mich erledigt und sie wollten mich auch nicht mehr als Patientin.

Zum Glück fand ich meine neue MLD Praxis und sie sind alle Klasse jeder auf seine Art.

Auch die beiden „Terminschubbserinnen“ sind Gold wert. Denn sie machen oft unmögliches möglich.  Danke ❤ Unser blonder Engel und unser Lockenkopf  ;-))

Jedenfalls hatte ich gestern meinen letzen Termin bei „meiner“ Lisa und ich freue mich mit ihr aber ich muss mal sagen das ich sie vermissen werde. Sie ist eine sehr strenge Ferfechterin  des Kompressionstragens. MAnchmal hatte ich auch keine Lust doch dan erinnerte sich mich ganz oft was ich alles geschafft habe. Danke für die kleinen Tritte in meinen Allerwertesten.

Ich hab für Lisa und ihr Baby was bald kommen wird eine Decke gehäkelt und noch einiges dazugelegt. Sie hat sich sehr gefreut ❤ Ich verzichte sehr gerne auf so eine tolle Therapeutin weil ich weiss das sie nun bald zu dritt sind und eine wundervolle Familie werden.

Liebe Lisa ich möchte dir das noch sagen:

Die beste Entscheidung meines Lebens, war es Mama zu werden. Es gab Höhen und Tiefen (weisst du ja ) , schlaflose Nächte und Tränen in den Augen, und nicht immer war es einfach und ich zweifelte an meiner Mamaqualität. Dennoch war dies die beste Entscheidung meines Lebens. Meine beiden Kinder haben mir immer soviel bedeutet und ich geniesse die Zeit mit Maximilian grade sehr. Oft frage ich mich ob ich meinen „Weg“ durchstehen würde, wenn ich ihn nicht hätte. Dieses Kind ist so lieb und sagt mir immer so schöne Sachen manchmal auch nervige Sachen , Stichwort „Frikadelle ans Ohr reden“  , doch eben grade kam er und meinte „Mami du bist die Beste“!  Das ist Balsam für mein Herz und meine Seele. 

Du wirst nun bald selber eine Mama und der Anfang wird nicht immer leicht sein und oft wirst du ratlos sein. Lausche dann einfach in dich hinein, höre auf dei Herz das sagt dich schon was du mit dem kleinen Würmschen  machen sollst.  Ich weiss jetzt schon das du eine supi Mammi wirst und dein Mann ein supi Papi. Ihr schafft das und du weisst ja;  Eines Tages erkundet ihr zu dritt mit einem grossen Rucksack die Welt, reist in ferne Länder und lernt Menschen, Orte und Kulturen kennen .  Bleibt so herzlich und weltoffen und feiert jeden Sonnenstrahl, jede Blume die ihr findet und freut Euch das ihr nun eine Famile seid.

Ich wünsche Euch vom Herzen alles Liebe und das Euer Abenteuer LEBEN gut beginnt.

 

Danke für alles meine liebe Lisa – knuddel-

 

 

Diashow der operierten Körperstellen

12 Monate in Bilder

 

20. März 2017 Schienbeine wurde operiert 6,5 Liter und Danke an das gesamte Team von der Iatros-Klinik München und der Praxis Dr. Dominik von Lukowicz ❤ – Gesamt machte dies einen Unterschied von 18 cm!!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

weiter ging es dann

28.02.2017  Vorstellung im St.-Josef-Hospital bei Dr. Mario Brandenstein

01.08.2017  zweite Operation Dr. Brandenstein und Dr. Quambusch  – Arme 8,5l weniger

In Zentimeter ist es unglaublich aber es sind 39 cm bisher :-))

Diese Diashow benötigt JavaScript.

dritte OP – 04.12.2017 Operation der Innenseiten der Oberschenkel und Teilbereich der Knie – 20 cm weniger 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

11,5 Liter weniger

20.02.2018  Team Brandenstein – Oberschenkel aussen – 9 Liter weniger und 13 cm bisher, Schwellung noch inbegriffen.

28535993_2041984855814828_1948401058_n
rechtes Bein – 4 Tage post OP noch getapet und etwas dunkelblau 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

35.500 ml sind nun in diesen Monaten abgesaugt worden und ich habe noch 31,5 kg abgenommen in dieser Zeit.

Wenn ihr aber glaubt das dies einfach ist oder ohne Schmerzen war so kann ich euch versichern: Ihr irrt Euch!

Wer auch immer Euch sagt: „Eine Lipo ist nicht schlimm, das ist wie ein Sonnenbrand, so denkt an mich lächelt und erwidert: Nee stimmt nicht, Fine sagte, das schmerzt und die muss es wissen 🙂 “

Wer auch immer sagt: „Klar das die soviel abnimmt, wird ja gesaugt“, dem sei versichert auch das entspricht nicht der Wahrheit!

Ich hatte bei der ersten OP 7 kg plus,

bei der 2.  sogar 9 kg,

bei der 3. sogar  12 kg

und bei der jetzigen aktuellen sind es 7,5 kg mehr auf der Waage.

ES sind die Schwelllungen, die Wassereinlagerrungen und auch die restlichen Stoffe mit denen ich „aufgeschwemmt“ wurde. ;-))

Doch alles wird gut!! Wenn nicht, dann ist es noch nicht gut :-))

 

Mit allen operierten Stellen, Lipoletic und bessere Ernährung  sind es insgesamt 90 cm  die ich an diversten Körperstellen gesamt verloren habe.

Nur bitte vergleicht Euch nicht, nach euren OPS mit mir. Mein Befund war schon nicht so dolle und ihr freut Euch bitte um jedes Zentimeter weniger. Denn dies bedeutet mehr Lebensfreude, weniger Schmerzen und seid glücklich.

20.02.2018 Liposuktion Nummer 4

Nach einer zugegeben unruhigen Nacht sind wir in aller Frühe aufgestanden. Es war glaub ich 5:30 Uhr und sogar Heinz war schon auf den Beinen und stand in der Küche um Kaffee zu kochen.

Der Anästhesist hat mir erlaubt bis um 8 Uhr was zu trinken. Allerdings keine Milch, das ist kontraproduktiv wegen den Narkosemitteln.

Also genoss ich meinen Kaffee und versuchte wach zu werden. Nun ging es los wir gingen zum Auto und auch in Essen war es sehr kalt und die Scheiben des Autos vereist.

Gegen 6:30 Uhr kamen wir am St.-Josef-Hospital an und ich fuhr auf Station 7. Dort wurde ich schon ganz lieb begrüsst, bekam mein Zimmer zugewiesen und mein Armbändchen.

 

 

Dann kam schon eine nette Schwester und nahm meinen RR-Wert. Also auf gut Deutsch sie hat meinen Blutdruck gemessen. Der war in Ordnung und so bekam ich meine Akte. Denn gegen 7:30 Uhr sollte ich im Verbandsraum bei Dr. Quambusch sein. Die Beine wurden angemalt, damit die Operateure genau wissen was los ist und wo sie zu saugen haben. Dr. Bromba schaute auch kurz drauf und so konnte ich beruhigt wieder nach oben gehen

28511964_1858500074223486_469280822_nSo sahen meine Beine aus.. nicht schick aber meine Beine.

Dort lernte ich Walli kennen, eine sehr nette Dame die vor mir operiert werden sollte. Sie hatte verschiedene Dinge am rechten Arm, unter anderem mussten die Nerven wieder zusammengefügt werden.  Sie hat die OP gut überstanden und war auch sehr schnell wieder auf den Beinen. Von hier nochmal gute Besserung und du warst eine sehr liebe Zimmernachbarin. Es war mir eine Freude dich kennenlernen zu dürfen.

28512408_1858500137556813_1798452233_n.jpgDr. Quambusch und  ich

Tja und so sehe ich aus in meinem OP-Hemdchen. Für mich ist das eine so grosse Entwicklung. Noch vor 12 Monaten habe ich nicht mal in eins gepasst. Auch  nicht in die XXL mit den weiten Armen. Sie haben versucht mir zwei anzuziehen, was auch nicht so gut klappte.  Doch schaut nun passe ich rein.

28535225_1858499877556839_1053969745_nSchicki seh ich doch aus in der OPkluft 🙂 hihi

Damit war ich schick für den Operationssaal und konnte meine Tabletten nehmen. Da war es 9:15 Uhr.  Die Schwester sagte mir nochmal das ich nicht mehr aufstehen soll, wenn ich sie eingenommen hab.

 

9:30 Uhr wurde ich schon abgeholt und hatte einen netten Schleuser der mich in den Vorbereitungsraum fuhr.

Dann stellte sich der Anästhesist vor und wir unterhielten uns nett. Dabei verkabelte er mich und legte am linken Handrücken den Zugang. Ich bin erstaunt wie gut diese Anästhesisten sind. Mein Blutdruck war nun bei 150/80 denn die Aufregung wuchs.

Dann ging es los in den OP-Saal und dort bekam ich eine Heizdecke. Zwei superliebe  OP-Schwestern, darunter die Freundin von der Nicole B. Sie gaben mir Anweisungen und Dr. Quambusch war auch schon da. Ich wurde wieder abgewaschen damit ich auch keimfrei bei der Operation bin. Das war schon anstrengend für mich aber ich hab versucht mitzuhelfen. Dann halfen sie mir auf den OP-Tisch. Durfte ich ja nicht mit den Händen berühren aber das haben wir geschafft.

Dan kamen die Ärzte und die nette Oberärztin der Anästhesie und sprach noch ein bisschen mit mir. Das letzte was ich ihnen erzählte war. das ich bald mit meinen kleinen Sohn auf den Spielplatz gehen kann und mich so freue. Dann war ich weg.

Ich bin dann im Aufwachraum erwacht und habe gezittert und gefroren. Daraufhin kam ein netter Pfleger zu mir und steckte mir ein Heizungsluftrohrschlauch unter die Decke. Das tat gut. Ich zitterte weiter und war froh es wieder geschafft zu haben. Ein Pfleger kam an mein Bett, schnappte sich einen Hocker und erzählte mir, dass er diesen Blog kennt, dass er den toll findet und das seine Mama auch das Lipödem hat. Ich bin mir aber nicht sicher ob es ein Traum war oder Wirklichkeit. Ich muss da nochmal nachforschen. Der Pfleger hatte eine sehr nette Stimme und ich glaub dunkle Haare.

14 Uhr, ich wurde wieder auf mein Zimmer geschoben. Mein Mann war schon da und scharrte mit den Hufen. Er war überglücklich, dass ich wieder da bin. Ein bisschen unterhielt ich mich noch mit ihm und dann schaute ich kurz bei Facebook rein.  Ich freute mich zu sehen, dass wieder so viele Menschen mit Daumendrücken beschäftigt waren. Toll und „knicks“  Danke Euch denn ihr gebt mir Mut!

15 Uhr ging es mir langsam richtig gut. Klar zwackte es aber mein Kreislauf war sehr stabil und ich hatte keine Probleme. Ich musste auch nötig auf die Toilette und als ich es nicht mehr aushalten konnte, bin ich mit meinen Mann gegangen.  Hat auch geklappt.  Es tat etwas weh, weil ich ja keinen offenen Schritt im Mieder habe, aber das ist mir lieber so, als wenn es wer weiss wo rausschwillt.

16 Uhr kam der erste Besuch ❤ dann bin ich mal zu Claudia gegangen und klar es schmerzte etwas aber das Laufen war so schööön. Ich ging zwar wie ein Pinguin und hab megaviele Pausen gemacht aber ich lief den Flur entlang ohne Waschlappen auf den Kopf oder sonstiges. Es ging mir echt super gut. Das überraschte mich. Dann besuchte ich mal Claudia.
28536266_1858498924223601_1279794734_nDieses Bild entstand am 20.02.2018, vier Stunden nachdem ich aus dem OP kam. Klasse!

Ich kann euch gar nicht sagen, wie spät es wurde, aber Agi und Claudia verstanden sich sehr sehr gut. Später kam noch meine liebe Nikki dazu und wir gingen in den Aufenthaltsraum, damit wir niemanden stören. Dort lachten wir und erzählten sehr viel. Es tat sehr gut und lenkte mich ab. Da wir später vor den Aufzügen sassen konnten wir auch gleich Nicole B. in Empfang nehmen.  Sie besuchte mich auch noch und so hatten wir eine sehr liebe Runde von gepeinigten Frauen zusammen, die jede ihr Schicksal meisterhaft lebt. Ich bin so unglaublich stolz, solche Freundinnen an meiner Seite zu haben und das gibt mir Kraft. Denn ich fühle mich endlich angenommen.

 

 

Schaut hier noch einige Eindrücke.

Wir redeten und redeten und vor lauter reden hat die Agi glatt ihren Physiotherapeuten vergessen. Eine dicke Entschuldigung von uns Lipdamen, wir haben es leider mitverschuldet.

Meine Halsschmerzen waren schon da und ich dachte es kommt vom Tubus. Doch ich war so stolz, dass meine Beine so hübsch aussahen, dass ich alles andere nach hinten stellte. Dann bekam ich eine nicht so schöne Nachricht mein kleiner Sohn konnte nicht in die Kita, da er nichts aß und sich ständig übergeben musste. Oh nein. Ich entschied mich trotzdem, noch eine Nacht länger zu bleiben und es war auch gut so.

Zwischendurch kam noch mal eine Visite und die Krankenschwestern und die Besucher warteten draussen. Dr. Brandenstein kam und wir hatten eine Op-Nachbesprechung. Er war sehr zufrieden und sagte, dass sie pro Bein 4500 ml abgesaugt hätten. Das war schon supi. ❤ Danke Dr. Brandenstein und Dr. Quambusch, ihr habt wie immer wieder alles gegeben. Was ist sehr bewunderte ist, als ich ihm erzählte, dass einige Lipmädels aus der Patientengruppe mich aufheitern und draussen warten. Er fragte, wo sie sind und später erfuhr ich, dass er zu ihnen kam und mit ihnen redete. Das schaffen nicht viele Docs!

Wisst ihr, ich bin so dankbar für die Hilfe und glücklich über das bisher erreichte, doch oft hab ich einfach Angst.

Angst, dass ich das alles nicht schaffe, das ich nicht genug mitmache.

Ich bin dick, aber ich möchte mich manchmal klein machen wie eine Maus, nicht auffallen, nicht beachtet werden, doch dann lese ich diese Kommentare bei Facebook und frage mich, was ihr alle an mir findet?

Ich bin doch nicht anders als ihr, im Gegenteil, ich finde die meisten von Euch viel toller und das ihr Euer Leben viel besser lebt als ich. Ich bin dick, ungeduldig und mache Fehler und doch mögt ihr mich so wie ich bin. Das zu begreifen ist harte Arbeit für mich.

28458997_1858499334223560_742118526_nSchaut mal das ist mein Zugang. Da dieser leider dicht war wurde ich auf  Tabletten umgestellt und er wurde gezogen. Die Spritze gab ich mir selber hatte mich ja verquatscht.

 

Irgendwann bin ich leise ins Zimmer gegangen, weil die Walli schon schlief und ich sie nicht wecken wollte und dort meldete sich dann auch meine Blase. Och herrjehh.. mittlerweile trug ich ja meine Miederhose und darüber meine Flaschstrickversorgung um einfach mehr zu komprimieren. Diesen Rat gab mir Pia Püttmann und es half wirklich.

Dann befriedigte ich das Bedürfnis meiner Blase und ich kann Euch sagen dass es die Wahl zwischen Cholera und Pest war. Beides blöde und schmerzhaft.  Bei mir war es offener Schritt und alles quillt raus oder geschlossener Schritt und ich muss die Hose runter und hoch ziehen.

Ich hatte die Oberschenkel oben und seitlich gesaugt bekommen und beim Herunterziehen der Kompression kletterte die Schmerzskala auf 16. Ich musste wirklich langsam machen und meinen Körper ermahnen, dass wir schon soviel gemeinsam durch haben, da wird uns ein Toilettengang nicht umbringen.

Doch wie ihr lesen könnt hab ich das überlebt und es ging von Toilettengang zu Toilettengang immer besser!

Tschakka, manchmal ist mein Dickkopf doch für was gut.

Lena vom Sanitätshaus Pia Püttman war da und hat mich ausgemessen für die neue angepasste Versorgung. Und einen Tag nach der OP sind es 13 cm weniger!! DAAAANKE 

Gegen 6 Uhr war ich wach , mein Hals schmerzte und Husten kam langsam dazu. Ich war so glücklich das ich mich frisch machen konnte. Ich war grade wieder angezogen als auch die Schwestern zum Wecken kamen. Walli war aber auch schon sehr fit und sie war eine sehr agile Dame.

Mein Blutdruck war auch ok mit 125/60.  Dafür, dass ich so eine adipöse Frau bin, fand ich das gut.

Claudia kam auch vorbei, sie wurde später entlassen und Walli hatte nichts dagegen, dass sie bei uns frühstückte. So frühstücken wir drei Damen von Krankenhaus und unterhielten uns.  Walli hatte ihren Kampf mit der Tomate aber wollte sich nicht helfen lassen.  Ja ja, Walli *zwinker*  hihi.

Claudia muss ich unbedingt wiedersehen! Sie ist eine Seele von Mensch und ich glaube, wir haben viel worüber wir uns gegenseitig austauschen könnten. Ich bin also gespannt, ob ich noch eine tolle Lipfreundin gefunden habe.

Der Tag verging wieder recht schnell mit lieben Menschen und meine Beine pochten langsam. Dr. Quambusch schaute auch nochmal drauf und war sehr erfreut.

Dann kam eine schlimme Nacht, ich kam nicht zur Ruhe. Liess mir Tabletten gegen Halsschmerzen geben und war froh, dass ich sie hatte. Gegen 2 Uhr wurde es mit dem Husten unerträglich und der brachte mich um den Schlaf.

Gegen 5 Uhr wollte ich nur noch nach Hause. Ich schaute immer wieder auf mein Bild meiner Kinder und dachte bald ist die Nacht vorbei.

28459400_1858498177557009_1577544600_n.jpgSchaut mal, der Lightning McQueen. Durfte ich mitnehmen, dort hatte ich einen Stift und Traubenzucker versteckt. Man kann das aufklappen.

Ich fing schon an einige Sachen leise zusammenzuräumen und als ich dann bei Dr. Quambusch war, sah er schon was los war.  Er wünschte mir alles Liebe und einer Entlassung stand nichts mehr im Wege. Die Autofahrt nach Hause war leider sehr schmerzhaft, doch als ich die Weinberge erblickte ging es mir wieder besser.

Zu Hause schloss ich meinen Sohn in die Arme und wir kuschelten uns zusammen. Er strahlte mich an, er hatte Fieber, und meinte “ nun kuscheln wir uns wieder gesund , nun machen wir uns gegenseitig heile , denn wir sind eins Mami und ich hab dich so dolle vermisst.

Meine Familie … ich liebe sie so sehr ❤ Niemand wird mir mehr Kraft geben können als dieser kleine Junge mit seinen hellblauen Augen ❤

Danke das ihr mir zugehört habt. Ich halte Euch auf den laufenden.

 

Zu sagen, dass ich das Ganze wegen Euch mache, wegen meiner Kinder oder meiner Familie entspricht nicht der Wahrheit. Ich schaue zurück auf ein Leben, was – milde gesagt – nicht einfach war und was mir alles abverlangte, emotional, körperlich sowie familiär.  Doch ich werde langsam egoistisch! Für mich! Denn nur wenn es mir gut geht, kann ich eine gute Mutter, Frau und Freundin sein. In diesem Sinne danke ich allen die in meiner Wahlumgebung sind und sich meine Freunde nennen dürfen.

Im Mai werde ich auf den Lipödemtag in Hannover ein bisschen was von mir erzählen. Ich danke Marion Theler und dem Lipödem Hilfe Deutschland e.V. Das ist etwas was sich Euch zurückgeben möchte.  ❤

Küsschen

Fine

 

 

 

 

 

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑