S P E N D E N benötigt :-) Danke Iris Jay für den Hinweis ; Kontoinhaber ist Sebastian Degner.!!

Hiermit ist es nun offiziell – es geht um eine notwendige Operation
Gestern hat Martina Eske mit ihrem Buch „Berta – Leben mit Lipödem“, eine Spendenaktion begonnen!
Wir, als Lipoelfen, sind sehr stolz, dass wir ein Teil davon sein können und hatten schon das ein oder andere vorbereitet, um unsere Freundin zu unterstützen.

Martina gibt bis Ende März 2019 von jedem Buch 10% ihres Erlöses an Tanja ab!!
Wahnsinn !!

Doch wer ist Tanja??
Das ist sehr schnell erklärt; Tanja Degner ist seit Jahren in der Lip/Lymphszene aktiv. Sie setzt sich für Betroffene ein und vergisst auch ein bisschen an sich selbst zu denken.
Sie leitet den Stammtisch in Osnabrück und ist Admin in der großen Lipödem Selbsthilfegruppe hier bei FB.

Leider ist ihre Erkrankung weiter vorangeschritten und ihre geliebte Arbeit im Osnabrücker Theater musste sie schweren Herzens beenden.

Wir als Freunde und #lipödemcommunity wollen ihr helfen! Es geht hier um eine Entlastungsoperation, damit sie nicht mehr auf Gehhilfen angewiesen ist.
Die KK würde ihr zwei Knieoperationen zahlen, aber leider keine Lipo.

Ich freue mich, Euch nun den Start zu verkünden. Mit Martina Eske zusammen sind gestern die ersten Gelder zusammengekommen.

100,- Euro werden nun bald den Weg auf Tanjas Konto finden

Wer immer informiert werden möchte,wie es um diese Freundschaftsaktion steht kann jederzeit hier bei den Lipoelfen oder auch auf www.fineslipoplog.wordpress.com nachlesen.

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Danke an alle die gesten einen schönen Abend hatten und sogar noch ein gutes Werk vollbrachten.

Nun habt ihr gutes zu lesen und tolle Erinnerungen
#gemeinsamstatteinsam
#lipoelfen #lipoelfenontour
#lipschwesternimherzen
#krankheitverbindet
#echtehosen
#erwachenausdemalbtraum
#guterzweck
#liposuktionen
#hierwirdhilfebenötigt
#lebenzweipunktnull
#tanjaschanceaufschmerzfreiheit

 

Besonders möchte ich Martina Eske danken das sie überhaupt diese Buch ; Berta- Leben mit Lipödem schrieb.

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Hättest du dies nicht gemacht hätte ich dich nie kennenlernen dürfen ❤

Gestern hatten wir ja Weihnachtsfeier bei den Lipoelfen Rhein/Ruhr ich werde Euch berichten wie es war doch für heute mache ich mal Feierabend.

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hier zu sehen sind , Claudia Brodd alias #lipödemphönix, #stehpieausdemreihnland #nikkisurf und Fine

Ich wünsche Euch einen wundervollen zweiten Advent und geniesst die Zeit die ihr mit Lieben verbringen könnt.

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Video von Dr. Heck zum 2. Advent

Dr. Heck veröffentlichte heute ein Video 🙂 seht selbst :

Dr. Heck am zweiten Advent  

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Carsten Kerkhoff  schrieb dazu folgendes weil er von Anfang an mit bei der Planungskommission dabei war.

Ich als Teil des „Team Sandra“, welches nach einem Selbsthilfegruppen-Treffen die Spendenaktion angestossen hat, die nachher so erfolgreich von Sandra selbst übernommen und weitergeführt wurde, möchte hiermit meinen Dank an Dr. Heck, an Marion und an Myra aussprechen, dass ihr das ermöglicht habt. Mein Dank geht natürlich auch an alle SpenderInnen.
Wir, das Team Sandra und ich denke auch der Rest der Community freuen uns über den Erfolg der Aktion, über das Medienecho, und über und über die Bereitschaft der Leute, auch einen noch so kleinen Betrag von ihren nicht immer großen Einkommen abzuzwacken.
Möge Sandras Weg weiterhin ein erfolgreicher sein, und hoffen wir, dass wir allen Betroffenen, egal wie schwer, helfen können.

Bilder die ich nie zeigen wollte…

doch nun ist es an der Zeit Euch diese zu zeigen!

Warum??  Weil ich Euch Hoffnung geben will! Seht woher ich kam und wohin ich gehen werde. Mitten drin bin ich im OP-Verlauf.  6 Operationen habe ich gemeistert mit wundervollen Ärzten und 52 Liter sind abgesaugt worden.

Wie würde es anderen ergehen, wenn sie dieselbe Chance bekämen wie ich?

Ich hoffe, ihr seht mir nach, dass es mich zornig und fassungslos macht, wenn dann die Krankenkassen oder andere Stellen von „Schönheitsoperationen“ reden!

 

So sah ich aus nach 112 kg Abnahme und egal, wie wenig ich gegessen hatte ich nahm nicht ab. 20150613_181510

Ich war so verzweifelt, ich dachte, ich schaff das langsam nicht mehr. Anträge stellte ich und ich ging zu Ärzten und immer wieder sagten sie: „Nehmen sie ab, bewegen sie sich mehr“.  Seht Euch das Bild an.. alles wurde schlanker, dünner nur meine Beine und Arme blieben so wie sie waren und wurden sogar noch härter und schwerer.

 

Es war schlimm, nicht so zu sein wie andere. Doch ich versuchte zu kämpfen, jeden Tag aufs Neue. Die Schmerzen brachten mir oft schlaflose Nächte, aber ich wollte gesünder werden. Achtete noch mehr aufs Essen und bekam Mecker, weil ich zuwenig zu mir nahm. Ich war so traurig, wollte ich doch ein nettes Leben, so viel Kilos waren weg, aber meine Beweglichkeit.. (ha welche denn).

Ich konnte mich kaum mehr bewegen. Ich kroch von Bank zu Bank, da ich zu eitel war den Rollstuhl zu nehmen. Irgendwann ging es aber nicht mehr anders :-(( das brach mir fast das Herz :-((

 

Schritt für Schritt in ein gesünderes Leben ❤ Dr. Brandenstein / Dr. Quambusch und alle waren so toll.

Viele von Euch sind nun erschrocken das sie diese Bilder sehen und ich kann das nachvollziehen. Doch das macht diese Krankheit mit uns und ich bin es leid alles schön zu reden!  Es ist eine Qual keine Hilfe zu bekommen und so Leben zu müssen. Zum Glück hatte ich Hilfe und mir wurde die Hand gereicht. Eine Hand die ich nicht ausschlug und so kann ich Euch Stück für Stück zeigen was aus mir wird. Die Krankenkasse hilft mir nun endlich und mit dem St. Josef Krankenhaus in Essen Kupferdreh habe ich einen kompetendes Krankenhaus an meiner Seite.

 

 

Wisst ihr wenn ich meine Beine zeigen kann , dann könnt ihr das auch und geht schwimmen traut Euch.  Es ist nur ein kleiner Teil der Frauen die aussehen wie in diesen Hochglanzformaten. Macht Euch nicht zuviel Druck liebt Euch und Euren Körper denn das ist der erste Schritt mehr auf sich zu achten.

 

Gebt Euch niemals auf!!! Glaubt an Freunde und Menschen die es gut mit Euch meinen und sagt auch ab und an mal Danke. Denn ein liebes Wort ist oft viel mehr Wert als aller Reichtum auf der Welt.  Steht zu Eurem Aussehen zu euren Fehlern. Wir sind alle nicht perfekt und ich will es auch nicht mehr sein.

Doch ich möchte hier nochmal sagen das ich viele Dinge mache aus fester Überzeugung und das ich nach meinem Bauchgefühl gehe. Wenn etwas dann nicht Euren Erwartungen entspricht kann ich nichts dafür. Ich habe gelernt je mehr ich vom Leben erwarte desto mehr werde ich entäuscht.  Desshalb geniesse ich jeden Tag und lass zurück was zurück gehört.

Grad bin ich dabei ein neues Häkelprojekt für eine Freundin fertig zu stellen. Es ist grösser geworden als ich dachte aber nun ja. Manchmal hilft es mir beim nachdenken, verarbeiten denn dieser Weg ist nicht einfach.

Schlimm finde ich es auch, und das sage ich sehr offen, das ich immer noch keine weiteren Operationstermine bekommen habe. Das wirft mich seelisch leider sehr zurück. Ich warte und warte nun schon seit mehr als 12 Wochen und das irritiert mich leider sehr. Ich weiss das die Angestellten nichts dafür können doch auch ich muss wissen wie es weitergeht.

Ich halte Euch auf dem Laufenden und hoffe das ich nächstes Jahr weiter operiert werde und das ich vielleicht diese 9 kg ( die wohl zuviel sind) nun abnehme.  Dann müsste es ja klappen 🙂

 

Weihnachstzauber in Weilerswist

Am 17.11. 2018 war es soweit.

Der Weihnachtsflohmarkt für Sandra öffnete seine Pforten.

Wochenlang wurde mit Herzblut gebastelt, gestrickt und organisiert.

Leider war es kein Erfolg obwohl ich auch ein bisschen was kaufte!  Es war kaum Kundschaft vor Ort. Woran es lag kann ich nicht sagen?  In der Weilerswister Gruppe wurde viel kommuniziert, Flyer wurden gedruckt und dennoch wussten viele Einheimische nicht das dort was stattfand.  Vielleicht lag es auch am Wetter?  Es war sehr kalt und selbst der Glühwein und die selbstgebackenen Waffeln von Lara konnten keine weiteren Kunden anlocken 😦

Nun muss Sandra sogar noch draufzahlen das Pavillion, Zutaten und Deko doch schon in die Haushaltskasse zu Buche schlugen.

Viele versprachen zu kommen doch taten es nicht. Karnevalsveranstaltungen zogen ebenfalls Kundschaft ab. So kam leider nur eine Summe von 300,- Euro zusammen.

Sandra und alle Helfer waren sehr entäuscht und dennoch beendete Sandra nun ihren Spendenaufruf.

Sie überreichte 25 Euro an eine andere Schwerstbetroffene die bald mir ihrer Aktion starten wird. Mehr werd ich Euch dann berichten.

Ihre nächste Liposuktion in der Lipoclinic Dr. Heck wird wohl Anfang nächstes Jahres sein. Wer mehr wissen möchte wendet sich bitte an Sandra oder verfolgt einfach ihren youtube Kanal.

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Dich eingepackt und aneinandergekuschelt hielten wir es dann aber aus ;-))

Ich glaube das wir eine Menge erreicht haben auch wenn das viele nicht so sehen.

Wir Helfer würden es wieder machen denn Sandra wird geholfen und das ist das was zählt ❤

Ich wünsche Euch eine wundervolle Adventszeit, geniesst die Weihnachtszeit und denkt ein bisschen an Euch.

16.10.2018 – Op Nummer 6 – Waden und Oberschenkel Rückseite in Dämmerschlaf

Am Montag dem 15.10.2018 es war soweit ich hatte wieder mein Operationsvorgespräch.  Vergangenen Freitag hatten wir noch die Lipoelfen und Jens Renner von der Firma Bösl stellte uns den Lymphamaten vor. Es war eine gesellige und sehr informative Runde.

Das Wochenende nutzte ich, um in die Kunst des Geleekochens eingeführt zu werden und wir standen stundenlang in der Küche bei Tappes um ganz vollmundiges  Glühweingelee zu kochen. Ich wusste bis dato noch nicht wie man Gelee herstellt. Da wir aber immer noch im Hintergrund häkelten, strickten, bastelten und nun auch Gelee kochten, war dies eine gute Verbindung. Ich lernte von Heinz, wie  es geht und wir werden köstliches Glühweingelee herstellen  können damit wir die wichtige Operation an Sandras Armen finanziell hinbekommen.

 

Agi und Heinz beherbergten uns in dieser Zeit und bewirteten uns königlich.

Sonntag bastelten Agi und ich Umschläge und Weihnachtskarten und auch dabei hatten wir viel Spass.

Es lenkte mich ein bisschen von der bevorstehenden Operation ab. Ich hatte schon ein bisschen Gedankenkarusell. Wie sollte das werden? Diesmal hatte ich es geschafft, mein Gewicht wieder um einige Kilos zu reduzieren, so das nun die erste Operation in Bauchlage an der Reihe war. 20181017_091140

Dies war schon was Neues und bekanntlich ist was Neues auch immer sehr spannend und aufregend.  Doch dann kam der Montag und der Anästhesist war merklich stolz darauf, dass es alles so gut voran ging mit mir. Er gab grünes Licht und so wurde beschlossen, dass ich diesmal keine Vollknarkose bekommen sollte  Also war es doppelt Neu für mich. Nicht nur die Bauchlage, sondern auch die Dämmerschlafnarkose. Ein bisschen Angst hatte ich schon, doch ich wusste jam dass ich im St. Josef Krankenhaus mit all seinen guten Mitarbeitern bestens aufgehoben bin. Also ging ich Dienstag in aller frühe los und das Abenteuer meiner 6. Liposuktion konnte beginnen.

Hier einige gesammelte Bilder ❤

Zum Glück stelle ich schnell fest,  dass sich wieder nichts Besonderes bin und dass ich eine von ganz vielen tollen Frauen war, die um diese Zeit eine Liposuktion hatten.

Heike, Anna und Sonja waren auch da und nahmen ihren ganzen Mut zusammen, so wie ich.

Wir wissen ja all, dass diese Operation, wie jede andere mit Risiken verbunden ist. Doch wir bekommen soviel zurück!

Es geht hier ja nicht um eine kosmetische Operation,  sondern um eine medizinisch indizierte Liposuktion.

Ich bezog mein Zimmer, hatte eine sehr nette Zimmernachbarin und bereitete mich vor. Ich war wieder die erste im Opsaal und dann ging es sehr schnell los. Wie immer bedauerte ich, dass ich blind wie ein Fisch bin und meine Brille auf der Station lag.

Doch das sind nur kleinere Dinge die mich stören.. denn ich kriege #echtebeine und das ist soviel mehr wert. 🙂 ❤ 🙂 ❤

Es sollten nochmal die Waden von der Rückseite her gesaugt werden und dann noch einiges aus der Oberschenkelrückseite.  Die Opschwestern und das ganze Team waren  sehr lieb. Sie sprachen sehr nett mit mir. Sie lagerten mich nach der „Unterobenbodenalleswäsche“ auf dem Optisch und stellten alles ein ( Blutsruckmanchette, Zeigefingerklemme etc)

Dann kam Dr. Quambusch und fing an die Stellen zu betäuben in den die  Tumeszenzlösung eingespritzt werden sollte. Das tat schon sehr weh und ehrlich gesagt kullerten mir die Tränen. Die Oberärztin der Anästhesie Frau Dr. Borger sprach noch mit mir dann weiss ich nichts mehr.

Ich wurde wach im Aufwachraum. Dort bemerkte ich leider das ich nur eine Capriflachstrick anhatte die Kniestrümpfe waren irgendwie nicht da. Dann ging es los, und es tat mir sehr leid da die Schwestern die im Aufwachraum arbeiteten eigendlich anderes zu tun haben, und telefonierten durchs Krankenhaus. Auf der Station 3 wurde mir ja vor der Op gesagt das die Kompressionskniestrümpfe im Op bereit lägen. Leider war das nicht der Fall. Sie suchten im ganzen Krankenhaus und fanden sie am Ende doch. Leider ging ein bisschen viel Zeit ins Land und so konnte die Schwellung aus meiner Caprihose langsam zu meinen Knöcheln wandern. Das war sehr unangenehm. Doch dann endlich kamen die Kniestrümpfe.  Nun mussten sie an , egal wie.  Die beiden Schwestern halfen mir in die Kompressionsversorgung und mir wurde fast schlecht vor Schmerzen dabei. Eine der Aufwachschwestern sagte zu mir, dass sie nun nochmal Schmerzmedikamte nachgespritz haben und ich dadurch ein bisschen länger unter Beobachtung stehen würde. Ich nickte nur, denn  es war mir in diesem Moment pups egal da ich nur wollte, dass die Schmerzen aufhören.

Danach döste ich noch so ein bisschen rum und dann war es soweit und ich durfte  wieder auf meine heissgeliebte Station 7.

Dort angekommen stand mein Carsten schon da der ein sehr sorgenvolles Gesicht zog.

Nach cirka einer Stunde auf dem Zimmer tat mir mein Po vom liegen weh und ich musste sehr nötig auf die Toilette. Also ging ich mit Hilfe meines Mannes das erstemal auf die Toilette was zu diesem Zeitpunkt noch gut funktionierte.

Dann machte ich mich etwas frisch und zog das OpHemdchen aus. Da ich wissen wollte wie meine neuen Beine funktionieren ging ich im Zimmer auf und ab. Zwischendruch musste noch eine Infusion laufen aber dann ging es weiter.  Natürlich tat das weh und zwickte und zwackte, doch die Freude überwog und so verdrängte ich die Schmerzen.

Dann bekam ich wieder ganz lieben Besuch und meine Freundinnen kamen. Damit die Dame neben mir ihre Ruhe hatte, denn schliesslich war ich in einem Krankenhaus, gingen wir  zur Aufenthaltsecke  vor dem Aufzug.  Dort redeten wir ein bisschen und die Zeit ging wieder sehr schnell herum. Sonja kam auch noch zu unserer Runde und sie war auch schon leicht  aufgeregt, da sie einen Tag später ihre Armliposuktion haben sollte.

Ich bin froh, dass ich diese Freundinnen habe noch vor zwei Jahren kannte ich sie nicht richtig und nun nehmen sie sich Zeit, kommen zu mir ins Krankenhaus um mich abzulenken und zu sehen. Das bedeutet mir sehr viel und grade unsere alte Agi die nach ihrer Knieoperation so eingeschränkt ist, kam vorbei. Ihr seid toll !

Ich blieb diesmal nur eine Nacht und zu Hause ging es mit den Schwellungen noch weiter.

Ich musste soviel auf die Toilette doch die ersten Tage nach der OP war diese mein Feind. Die Einstichstellen , 13 an der Zahl , taten schon sehr weh und sitzen war nicht so einfach. Doch auch diese Zeit ging vorbei. Ich werde Euch mit Bildern ein bisschen zeigen wie es wurde.

Ich bekam 6,5 Liter abgesaugt und so habe ich nun insgesamt 52 Liter abgesaugt bekommen. Es ist ein großartiges Gefühl und dennoch muss ich mich und meinen Körper immer wieder neu fordern und vor allem Dingen mich daran erinnern, dass ich NIE dorthin zurück will, wo ich mal war.

Für mich sind diese OPs ein Segen und ein Geschenk und oft frage ich mich ob ich dies verdient habe….  deshalb möchte ich nicht jammern, sondern gesund werden. deshalb möchte ich viele Frauen erreichen das sie selber soviel machen können. Es fängt bei den konservativen Therapien  an.

Die Fäden wurde 14  TAge später von meiner Hausärztin gezogen. Wieder einmal war meine „Fädenzieherin“ mit dabei. Das Fäden ziehen tat wegen der  Schwellungen auch noch ein bisschen weh, doch nun können sie zuheilen.

Ich werde im Moment nicht aufhören aktiv zu sein und wo es geht, Freundinnen zu helfen, wo ich helfen kann und wenn es nur ein Ratschlag ist oder eine Begleitung zu einem Arzt. Ich möchte, dass diese Krankheit endlich in den Köpfen der Menschen ankommt. Denn niemand muss diesen beschwerlichen weg gehen.

Früherkennung grad bei Gynäkologen ist alles!! Denn diese sehen ihre Patientinnen im Naturzustand und können sie dann auf die Erkrankung hinweisen.

Mit diesen Worten möchte ich mich, diesmal verabschieden und freue mich,dass ihr meinen Blog lest.

Wie es weiter geht, das kann ich Euch noch nicht sagen. Ich habe noch einige Operationen,  die ich hinter mich bringen lassen werde aber noch keine weiteren Op-Termine bekommen.

Doch das wir sich hoffentlich auch bald ändern da diese Ungewissheit ein bisschen an mir nagt.

Nun haben wir Samstag den Weilerswister Adventsflohmarkt und dann ist das Jahr 2018 auch schon bald vorbei…

Die Zeit rennt ❤ macht was ihr könnt um der Krankheit ein Gesicht zu geben- denn wir sind VIELE!!

Am Ende möchte ich Euch meine Beine zeigen. Es werden nie Modellbeine aber dennoch bin ich stolz. Hier nun einige Beinbilder von mir einmal kurz vor der Op, dann danach beim kühlen und wie sie nun sind. Ich finde ich darf ruhig weinen wenn ich nur diese Veränderrung sehe. Bald mache ich eine Collage vom Verlauf der Beine, wenn ich alle Bilder habe. Bis dahin gebt nicht auf, NIEMALS!!

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Dr. Quambusch und Dr. Brandenstein machten ein Kunstwerk aus mir.
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noch sehr geschwollen und etwas blau, es wird

 

 

 

 

 

Danke Rikje für deinen Einsatz <3

rikje und SPahn

Rikje schrieb auf Facebook folgendes:

Ihr Lieben,

nun ist das Lipödemthema und die noch inadäquate Versorgung im BMG bei @jensspahn angekommen.
Er wusste im Vorfeld nichts von dem BSG Urteil, sagte aber, dass das Thema am Rande in den letzten Woche häufiger aufgetreten sei. Aber es wurde deutlich, das er unwissend ist.
Nun hat er fundierte Informationen über den Leidensdruck von 3.8Millionen Frauen, das BSG Urteil, die Faktenlage, fehlendes ärztliches Wissen, aktuell fehlende Unterstützung von der Frauenbeauftragten, Forschungsinhalte (insbesondere Frau Dr. Bauer habe ich erwähnt mit Ihrer beeindruckenden Arbeit) Therapieoptionen, etc. (Vgl. PP).
Er hat versprochen, sich mit dem Thema zu befassen und meine vorbereitete Mappe mitgenommen. Ebenfalls trifft er Hr. Prof. Dr. Hecken von GBA in den nächsten Wochen. Diesen werde ich heute ebenfalls nochmal kontaktieren. Gleichzeitig starte ich einen neuen Presseversuch.
Hr. Spahn war übrigens sehr höflich, engagiert, neugierig und vor allem interessiert.

Soweit von mir, lieben Dank an euch alle für die Unterstützung und wertschätzenden Worte! IHR seit super.

< < < < < < < < < P R I M A < < < < < < < < < < <

 

Rikje hatte heute ein Treffen mit unseren Gesundheitsminister Herrn Spahn.

Dort erklärte sie ihm, was es bedeutet eine chronische Krankheit wie Lipödem zu haben . Sie erzählte von den Schwierigkeiten von richtiger Versorgung bis hin zu unseren täglichen Kämpfen. Sie zeigte Studien und erarbeitet mir verschiedenen Frauen eine Presentationmappe.  Er hörte gespannt zu und nahm die Mappe an sich.

Im Vorfeld kam ich mit Rikje in Kontakt und versuchte mit einigen Bildern und meiner Krankengeschichte ihr und uns allen zur Seite zu stehen.  Ich finde es wichtig das wir „gehört“ werden.

preäsentationrikjespahn102018

Danke! Danke! Danke!   Ich bin gespannt ob es ein Nachdenken geben wird 🙂

schaut mal hier gehts zum Blog  von Rijke https://hashtag-gesundheit.de/medizin-und-pflege/lipoedem/?fbclid=IwAR2SvjxU-HYtchwFF3hK2i_F7RiFitQN6-ichgzQfFWMd1ljDSElglUuKM4

 

Ganz besonders Danke an:

Anna/ Frau Dr. Anna Theresa Bauer und

die LipoClinic Dr. Heck für ihre Forschungsergebnisse und unermüdliche Arbeit
#füreinebedarfsgerechteVersorgung
#Lipödem

Weihnachtsflohmarkt 17.11.2018 – eine kleine Vorschau <3

Oder sollte ich sagen : Kommt vorbei und retten die Arme von Sandra ❤ 🙂

 

nikki adventsflyer

 

so das ist Flyer den Nikki und Stefan so toll erstellt haben. Ist er nicht prima geworden.

Nun zeige ich Euch noch einige Bilder von den Vorbereitungen und ich bin gespannt wieviel von Euch diesmal zu uns kommen:-) wir freuen uns auf Euch.

kommen wir zu den zuckersüssen Elfen- Feen  und allerlei Weihnachtsvolk was ein neues zu Hause sucht. Mit soviel Liebe gebastelt das  sie wirklich Namen verdienten:

engel2 und weil dies ja nicht reicht wurde weitergemacht.

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Denkt daran das ihr damit einen Traum erfüllt mit jedem Euro kommen wir Sandras gesünderen Armen ein Stück näher.

nun die gestrickten und selbstgemachten Dinge ;

Ihr habt bestimmt schon was gesehen was Euch gefallen könnte oder?

Denn es gibt nicht nur das!

Auch gibt es wieder viele Bücher , second Hand Ware und vieles in Übergrösse.

Wir haben ja alle keine kleinen Popos und so ist bestimmt für jeden was dabei!

Hier könnt ihr zu uns kommen und braucht keine Sorge haben schief angeschaut zu werden weil ihr eine grössere Grösse tragt.

Denn wir sind alle so rund :-))

Dann gibts noch Mützen, Loops und viels mehr hier die Häkelfraktion.. zwinker

gehäkeltes

Ich könnte noch unmengen von Bilder posten und Euch arbeiten zeigen doch ich denke dies reicht.

Tupperware wird es auch noch geben 🙂

Jede von uns die uns Hilft habe ich in mein Herz geschlossen. DANKE das ihr soviel Zeit investiert um Sandra ein gesünderes Leben zu ermöglichen.  Danke für Euer riesengrosses Herz.

Hab Euch lieb!

Hier nun die Bilder :    Wir sehen uns in Weilerswist !!

 

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Flohmarkt 15.09.2018 für Sandra’s Arm OP

Freitag, den 14.09.2018 ging es schon los und viele Freunde und fleissige Helfer trafen sich, um die Pavillons und Tische aufzubauen und Plakate zu basteln.

Wir hatten eine Menge Spass und fingen an die Ware nach Kategorien zu sortieren. Es war eine ganze Menge und im Nu verflog die Zeit. Es war schon dunkel, als wir langsam aber sicher die ersten Tische fertig aufgebaut und die Ware, die über Nacht schon liegen konnte, verteilten.

Viele von uns übernachteten bei Sandra. Gegen Abend stärkten wir uns noch in einem griechischen Imbiss, um Sandra so wenig Arbeit wie möglich zu machen. Es war schon ein irrsinniger Zusammenhalt.

Wir bekamen Spenden aus dem hohen Norden Deutschlands zugeschickt, aus Glückstadt. Ich fand, dass dies ein gutes Omen war, schliesslich konnten wir Glück gebrauchen.

Doch auch aus dem Süden, Osten und Westen. Viele Lipödemmädels, wie ich sie gern nenne, hielten zusammen und schickten oder brachten Kartons mit Flohmarktartikeln, Kleidung, Schmuck oder Dekorationen. Super!! Vielen Dank nochmals dafür!!

#gemeinsamstatteinsam – aus diesem Schlagwort erreichten wir eine ganze Menge.

Damals wurde für mich gesammelt und es kamen unglaubliche 2790 Euro zusammen und ein Arzt mit Herz verhalf mir zu meiner ersten Liposuktion in München an den Schienbeinen. Das hat mir soviel Kraft und Auftrieb gegeben und soviel Mut gemacht, dass ich Hoffnung hatte und weiterkämpfen wollte. Zugegeben, ich war des Kampfes zwischendurch müde geworden.

Doch dann kam Nicole und viele Türen gingen auf… ich ging hindurch und der Rest steht ja hier in meinem Blog und bald auch in meinem Buch.

Ich sah Sandra und konnte es nicht fassen, das ihre Krankenkasse die so lebensnotwendige und medizinisch notwendige Operation nicht übernehmen wollte.  Ach Mensch, lieber GBA, wenn ihr uns nicht helft, so müssen wir doch was tun. Bei den Lipo-Elfen wird Menschlichkeit noch gross geschrieben und wir sassen im Juni nach dem SHG-Treffen zusammen.

ES waren NicoleB, Nikki, Katja, Carsten und ich und wir bildeten dann Team Sandra! Ehrlich gesagt hatten wir keinen Plan, was wir genau machen wollten, aber wir waren voll motiviert und entschlossen, Berge zu versetzen. Also machten wir dies auch und aus der Idee, jemandem aus der Klemme zu helfen wurden Fakten. Doch nie hätten wir es geschafft, wenn wir nicht soviel Hilfe bekommen hätten.

Auch darüber redeten wir und am Vorabend des grossen Tages für Sandra merkten wir, wie schön unsere Gemeinschaft gewachsen war. Niemand wollte herausstechen, jeder hielt sich an Gesagtes und so wurde es auch keine One-Man-Show, sondern eine Aktion im Zeichen der Freundschaft.

Mit diesen Gedanken ging ich ins Bett. Allerdings hatte ich keine ruhige Nacht, weil dieser Plüschkater meinte, er müsste unter meine Decke kriechen und mich ständig anschnurrte und abkuscheln wollte. Er war so süss, der Ragnar.

Morgens ging es auch sehr früh weiter, aber bevor wir loslegten bekamen wir erstmal einen Kaffee.  JAy!

Die Eindrücke des Tages waren so überwältigend und wir lachten, freuten und berieten uns und es kamen so viele betroffene Frauen und so viele Käufer, dass wir einen guten Flohmarkt hatten.  Es waren frisch operierte Frauen gekommen, eine hatte grade erst 14 Tage vorher eine Liposuktion an den Beinen, eine ganz besondere Freundin hatte grade ihre Bauchdeckenstraffung und es war ihr so wichtig, dass sie sich ihren Freund schnappte und auch zu uns kam. Das sah dann so aus:

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Wir verkauften gut und konnten auch mit diversen Flyern und unseren selbst erlebten Geschichten viel über die Erkrankung Lipödem aufklären. Doch das war alles nichts im Vergleich dazu, was noch kommen sollte. Ich schaute oft zu Sandra und sie freute sich so sehr. Sie brauchte nicht viel sagen, denn das konnte sie nicht sie ist nicht der Mensch, der viel sagt sie zeigt es anders. Doch immer wenn ich sie sah blitzen ihre Augen und ich glaube sie bekam Hoffnung.

Abends nach vielen Gesprächen , Verhandlungen und schönen Momenten kam die Auszählung der Einnahmen.  Hier kann ich nichts mehr schreiben, weil ich wieder weine… wie alle die an diesem Abend noch dort sassen.  Wir waren so sprachlos und seht selbst

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Es ist so unglaublich!!

Viele von uns sind selber sehr stark betroffen und gezeichnet von der Krankheit Lipödem. Viele stellen sich zurück, um Sandra und Lara zu helfen. Jede von uns hat Kämpfe, ob es mit Mitmenschen, Arbeitgebern, Kollegen , Krankankassenmitarbeitern oder sonst was geht. Wir müssten für so vieles kämpfen, sogar oft um geregelte Kompressionskleidung. Ganz viele von uns haben Angst, dass sie im Rollstuhl landen, einige können ihren geliebten Beruf schon nicht mehr ausüben, und dennoch halten wir zusammen und sind voll Herzlichkeit dabei.

D A N K E!!!! AN ALLE!!! Ihr  habt so toll geholfen!!

Besonders hervorheben möchte ich zwei kleine Jungs. Ihre Familie hat nicht viel, da auch ihre Mama nicht so kann, wie sie gern möchte und so leben sie von Unterstützung. Doch die, die am wenigsten haben die geben am meisten!

Die Jungs haben wochenlang gesammelt und brachten eine Spardose mit für Sandra und überreichten sie ihr. Sie waren so stolz und Sandra so gerührt, dass sie anfing zu weinen. Sie kennt diese Familie schon seit einiger Zeit, aber dass diese kleinen Jungs Robin und David so großherzig waren, das hat uns alle umgehauen!! Danke! Natürlich wird sowas von uns belohnt und sie durften auf dem Flohmarkt stöbern und freuten sich so sehr über ganz viel Kleinigkeiten. Mein Sohn Max strahlte mit ihnen um die Wette, als sie Karnevalsartikel fanden und so schön spielten.

Hier möchte ich auch nochmal Erika danken, denn du zeigst deinen Jungs, dass es nicht wichtig ist, viel Geld zu haben oder Materielles, sondern dass Herz auf dem richtigen Fleck zu haben. Das ist in dieser kalten Welt sehr wichtig und ich freue mich, das zu sehen. Menschlichkeit ist mir so wichtig und anders habe ich es meinen Jungs auch nicht beigebracht!  Danke dir  ❤

Alles im Allen war es sehr emotional und wir werden weitermachen ganz dem Motto #gemeinsamstatteinsam !!

Ich kann Euch aber auch eins verraten!!

Lara,  Sandras Tochter wird ihre Operationen bekommen und darf auf ein schmerzfreies und gesünderes Leben blicken. Einzelheiten dazu darf ich Euch aber nicht verraten das obliegt nur ihrer Mama Sandra ❤

Wir werden weitermachen und dazu gibt es noch einen weiteren Bericht 🙂

Danke auch an Claudia Brodd, die nun zu unserem Planungsteam dazu gestossen ist und uns nun tolle Ideen und tolle Basteltipps gibt. Ich kann Euch sagen, viele von uns haben gestrickt, gebastelt, gehäkelt und gekocht wie die Wilden, so dass am 17.11.2018 nochmal die Türen geöffnet werden können. Es fehlt nicht mehr viel und so können wir Sandras Arme operieren lassen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

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